Aktuelle Projekte

 

Music and Poetry mit Tom Kannmacher und Diarmuid Johnson

In diesem Programm werden die Gedichte des irischen Poeten, Sprachwissenschaftlers und Musikers Diarmuid Johnson gelesen. Dazu wird traditionelle und historische walisische Musik auf Gitarre und der hölzernen Concert Flute gespielt. Dies ist eine der ganz seltenen Gelegenheiten, walisische Melodien klingend zu erleben.

Diarmuid Johnson ist ein erstklassiger Musiker auf der  Flute. Der größte Teil seines lyrischen Schaffens steht in der irischen (gälischen), der walisischen, aber auch englischen Sprache. In seinen Gedichten malt er plastische Bilder über die walisische  Landschaft, die  Menschen dort und auch seine Empfindungen und Gedanken hierüber.

Neuer Gedichtband: Another Language

 

 

The Reel Bach Consort

Dieses Ensemble hat Hubert Arnold, Organist der ev. Kirchengemeinde in Bonn - Beuel, zu meiner hellen Begeisterung ins Leben gerufen, nachdem er das italienische Vivaldi / Irish Folk - Ensemble "L'Ostravaganza", aber auch Kannmacher & Johnson in seiner Kirche im Konzert gehört hatte. Jetzt ist J. S. Bach und einige seiner Zeitgenossen der Glückliche, der seine Kompositionen von traditionellen Stücken umgeben sieht. Wir bauen aus irischen Stücken und mehr oder weniger bekannten Bachstücken größere Einheiten, in denen man manchmal nicht mehr weiß, wann Bach aufhört und Irland anfängt. Das liegt auch an der Instrumentation : Orgel, Cembalo, Akkordeon (Hubert Arnold),  Fiddle, Violine (Anna Kölsch), Tin Whistle, Bouzouki, Mandoline, Gitarre (Matthias Höhn), Bodhrán (Andreas Schneider), Steel String Guitar (Stephan Hennes), Harfe (Anna Lück) Uilleann Pipes (Th. Kannmacher) und Flutes, Whistles, Pipes (Alexander May).

Neue CD: Quodlibet. Mit den besten Stücken des Programms, neu produziert

 

Nächste Konzerte:

24. Januar 2010, 18.00 Uhr, Neanderkirche, Düsseldorf - Altstadt

18. 4. 2010, 16.30 Uhr: Grevenbroich

 

 

 

 

 

Kannmacher & Hennes

Dieses Programm besteht aus dem "Best of" - Material der Gruppe "Rolling Wave", angereichert duch neu einstudierte Lieder von Stephan Hennes und neue tunes.  Man hört also traditionelle irische tunes auf Uilleann Pipes in cis (einem besonders reichlich ausgestatteten Instrument mit e - Regulator und a - Bordun zusätzlich) und Gitarre, aufgelockert durch Lieder, gesungen von Stefan Hennes in englischer, von Kannmacher in irischer Sprache.

 

 

Music of the Gentleman Pipers:

Tom Kannmacher und Hubert Arnold

Hier werden barocke und frühklassische  Originalkompositionen für Uilleann Pipes und Pastoral Pipes, von Hubert Arnold am Cembalo edel begleitet, auf dem Silbertablett im Stil der Gesellschaftsmusik der kelto - britischen Regionen (damals gab's ja nur britisch) serviert. Man hört Bearbeitungen zeitgenössischer beliebter Opernmelodien aus London wie auch Suitensätze mit so vertrauten Formen wie Gavotte oder Menuett, Programmmusikalisches, aber auch zutiefst keltisch - traditionelles aus den Highlands oder dem noch ungezähmten irischen Westen. All das ausgegraben aus alten Sammlungen wie etwa dem Pastoral Pipes Tutor von John Geoghegan und O'Farrells "Pocket Companion for the Union Pipes". Abgedeckt ist die Zeit zwischen 1750 und 1840, als die "Union Pipes" eine neuartige Erfindung waren. Sie  ermöglichten es "einem jungen Gentleman mit feinem Geschmack für alle Art von Musik und Genius, der die Neigung empfindet, den Dudelsack zu spielen, aber von der Begrenztheit des Tonumfangs abgeschreckt wurde" nun den Umfang zu nutzen "den alle Instrumente von Wert haben" ...

Dieses vergnüglich zu hörende Programm stellt dem vertrauten Repertoire von reels, jigs etc. der heutigen Uilleann Pipes Musik eine erhellende Komponente zur Seite: Die barock - pastorale Vergangenheit des ehemals für die edlen Herrschaften erfundenen Union Pipes, die die Unterhaltungsmusik der damaligen Zeit, aber auch die "national airs" der keltischen Regionen in gepflegt - kunstmusikalischem Stil wiedergeben sollten. Als der Stoff in den Herrenhäusern außer Mode kam, blieben die Pipes das typischste und ausdrucksstärkste Instrument der breiten irischen Bevölkerung und entwickelte die heute bekannte technische  Raffinesse im Spiel der traditionellen Tanzmusik und der Liedemelodien., bis sie dann  durch die Hungersnot fast völlig außer Gebrauch kamen und erst wieder mit den Kulturerneuerungs - Bemühungen u. a. der Gaelic League ab 1870 herum wiederbelebt wurden - mit den tunes, wie wir sie heute kennen.

In Vorbereitung. Ab Ende  2009 auf der Bühne. In den Osterferien 2010 werden wir im Rahmen des Cill Rialaig Projektes diesen Stoff für eine CD aufnehmen - in einem Haus eines wiederaufgebauten Dorfs im äußersten Westen von Uibh Ráthach, in Sichtweite der Skelligs, das für Künstler aus aller Welt bereitgestellt ist. Das Kuratorium dieses Projekts hat die Qual der Wahl, aus tausenden Bewerbern jährlich ca. 125 Projekte auszuwählen. Und wir sind dabei ..

Konzerte:

13. März 2010, 20.00 Uhr, Ehemalige Synagoge Ahrweiler

14. März 2010, 17.00 Uhr, Nachfolge - Christi - Kirche, Bonn - Beuel - Süd, Dietrich - Bonnhoeffer - Str.

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