Unterricht und Kurse

Jonas Heidebrecht (9 J.) spielt auf Uilleann Pipes - Practice set in e von Kannmacher & Reusch.
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Uilleann Pipes: Ich habe früh begonnen, zu unterrichten; es müsste 1982 gewesen sein, als der erste Schüler bei der Musikschule mit dem Wunsch, "Dudelsack" zu lernen, vorstellig wurde (Holger Böder). Seitdem habe ich immer 1 bis 4 Schüler auf der Liste gehabt - in den verschiedensten Altersstufen, mit den verschiedensten Erwartungen, Vorstellungen und Begabungen. Ich unterrichte gemäß den Regularien der Musikschule der Bundesstadt Bonn; hier kann man Kontingente von 5 Stunden kaufen und nach freier Terminverabredung wahrnehmen, was besonders den erwachsenen Schülern entgegenkommt. Es ist aber auch wöchentlicher Unterricht außerhalb der Schulferien möglich. Die Teilnahme an den Folkensembles ("Keen and Celtic" für Erwachsene, "Young Folks" für Kinder ab 8 Jahre) ist im Preis enthalten. Die Gebühren entsprechen der Gebührenordnung der Musikschule der Bundesstadt Bonn. Ich arbeite nach meinem weiter unten beschriebenen Schulwerk, stelle mich aber vorrangig auf die individuelle Situation des Schülers ein. Ich kann bis zu 4 Leihinstrumente zur Verfügung stellen (practice sets). Für die Szene relevant sind von meinen ehemaligen Musikschul - Schülern heute z.B. Alexander May und Antonia Wernig. In der Dudelsack - Akademie in Hofheim von Thomas Zöller, www.piping-academy.com, führe ich Kurse und Workshops durch, nicht nur die Uilleann Pipes betreffend, sondern auch über irische Musik, gespielt auf anderen Sackpfeifen, wie zuletzt geschehen im Juni 2007. Die Deutsche Uilleann Pipes - Gesellschaft wurde 1989 auf Initiative von Pipemaker Andreas Rogge gegründet, und ich kann mich noch an meine Begrüßungsrede auf der Gründungsversammlung erinnern, und wie man über meinen Namensvorschlag diskutiert hat.. In dieser Gesellschaft habe ich die ersten Kurse gestaltet; meine starren Unterrichts - und Ferienregelungen sowie die Familie verhindern aber einen intensiveren Einsatz. So verschwand ich zeitweise aus der Liste der Kursdozenten. 2004 bis 2006 habe ich wieder regelmäßig Kurse im Regulatorspiel auf den Treffen auf der Burg Waldeck angeboten, bis die Gesellschaft den Unterricht auf diesen Treffen, die angenehm nahe meinem Wohnort lagen, abgeschafft hat. Seitdem ist es für mich unattraktiv, im Rahmen dieser Gesellschaft zu unterrichten. Seit meiner musikalischen Zusammenarbeit mit Diarmuid Johnson in der Zeit von 1994 - 1996 hat sich um die Teilnehmer der Musikschulbands, Studenten der Keltologie und anderen interessierten Musikern kontinuierlich eine Session - Szene in Bonn entwickelt, an der um einen harten Kern von ca. 20 Musikern weitere 40 Musiker locker angegliedert sind und die weiter wächst. Weitere Zusammenarbeit bestand mit dem Studienhaus für keltische Sprachen und Kultur in Königswinter, in dem ich 2 Whistle - Kurse und diverse Konzerte gemacht habe. Intensiviert wird die Zusammenarbeit mit der Deutsch - Irischen Gesellschaft Bonn. (info@deirge-bonn.de) Seit jüngster Zeit ist für Sprachinteressierte auch außerhalb des Uni - Betriebs die Keltologie an der Bonner Universität, vertreten durch Gisbert Hemprich, eine interessante Anlaufstelle werden. Weiter an dieses kelto - kulturelle Netzwerk angegliedert sind: Michael Klevenhaus und sein Sprachinstitut für schottisch - gälische Sprache und Lieder ( info@schottisch-gaelisch.de), Sabrina Palm (ex - Rolling Wave / Ryan's Airs) (is.Palm@web.de) und ihre Wochenendkurse in der Musikschule der Bundesstadt Bonn (Fiddle, Flute, Bodhrán, Bouzouki, Gitarre), (palm-lengsdorf@t-online.de), die Swisttal and District Pipe Band (mit Pipes and Drums etc) und anderem mehr. Bonn steht mit diesen lebendigen Aktivitäten in Sachen keltischer Sprachwissenschaft, Musik und Kultur in Deutschland einzigartig da. Sessions in Bonn und ihre Termine erfährt man über den irischen Rundbrief von Ralf Wackers: IrischerRundbrief@Ralf-Wackers.de. Konzertrezensionen etc. zu Thema schreibt Michael Schmiedel (Michael-alwis-Schmiedel.blogspot.com, Michael.a.schmiedel@gmx.de) Um den Unterricht systematisch zu optimieren, brauchte ich ein Schulwerk, und die allesamt englischsprachigen Sachen erschienen mir methodisch ungenügend. Sie setzen ein Kulturumfeld voraus, in dem viele Fakten um die Pipes allegemein bekannt oder leicht zu erfahren sind. Langsam wächst ein solches Umfeld auch hier heran, kann aber in keiner Weise flächendeckend vorausgesetzt werden. Ich habe sodann eine Schule speziell für die Situation in Deutschland abgefasst und sorgfältig an der Lernschrittfolge und den Beschreibungen der Technik und musikalischen Interpretation im traditionellen Stil gefeilt. Das Buch ist nicht nur als Begleiter für regulären Unterricht gedacht, sondern auch als Nachschlagewerk und Leitfaden für die, die wie ich seinerzeit versuchen müssen, autodidaktisch an den Stoff heranzugehen - ein Vorhaben, was heute viel bessere Aussichten hat als zu meiner Startzeit, als es nur wenige summer schools, eine Handvoll Spieler in Deutschland, kein Internet und wenige Tonträger gab. Das Werk ist unter dem Namen "Die Uilleann Pipes. Instrument - Spieltechnik - Musik" bei Andreas Rogge, Tübingen und bei mir zu bekommen (kannmacher@gmx.de), sowie als englischsprachige Fassung bei Na Píobairí Uilleann (NPU), 44 Henrietta St., Dublin 1. www.pipers.ie, info@pipers.ie Es besteht aus einem erklärenden Textteil, einem Notenteil mit den Übungen und einer CD mit diesen Übungen. Man braucht dazu als Tune - Sammlung "The Dance Music of Willie Clancy" von Pat Mitchell, zu haben bei NPU. (Leider zur Zeit vergriffen. Laut Auskunft von Na Píobairí Uilleann erscheint die Copyright - Situation "confusing", so daß ich zu einer Überarbeitung gezwungen bin, die ich aber erst in Jahren fertig haben dürfte.) "The Dance Music of Willie Clancy" ist die wesentliche Quelle der im Schulwerk behandelten Musik, denn ich wollte nicht die Vermessenheit begehen, mein persönliches piping als für die irische Tradition repräsentativ zu lehren. Eine Kritik des Werkes ist nachzulesen in The Piper's Review, Iris na bPíobairí, Vol. XXII No. 1 - Winter 2003. Mit einem Diplom der Themse Valley University - LCM examinations - dem LLCM Performance Diploma in Traditional Irish Music - Uilleann Pipes habe ich die Unterrichtskompetenz im März 2005 auch offiziell und für die unspezialisierten Vorgesetzten auf anerkennenswerte Grundlagen gestellt. Es wird im entsprechenden Syllabus folgendermaßen beschrieben: LLCM in Performance demands a truly professional standard, which would enable to give recitals in public with some distinction. Candidates should present a balanced thirty - minute performance of a high standard displaying a thorough understanding of the idiom. .. Uilleann Pipers should display an ability to use a full set of pipes at diploma level. Meines Wissens ist dies der erste Fall, daß ein Deutscher eine professionelle Prüfung in diesem Fach ablegt.
Für die Zukunft plane ich, wenn sich die Gemeinde der piper weiter verdichtet, Kurse in kleinen Gruppen abzuhalten, die sich irgendwo in Deutschland finden und Unterricht "bestellen", so wie es in der weitaus zahlreicheren Szene der keltischen Harfe bereits funktioniert. Bis dahin werde ich nach Möglichkeit in der Musikschule in Bonn die Unterrichtsmöglichkeiten in keltischer Musik weiter erhalten und ausbauen. |
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Gitarre Ich habe 1979 in der Musikhochschule Rheinland, Abteilung Wuppertal bei Prof. Dieter Kreidler mein AME - Diplom abgelegt. Mein instrumentales Nebenfach war Geige. Seit 1980 Unterricht im Programm der Musikschule der Bundesstadt Bonn. Ich unterrichte hier Konzertgitarre von den ersten Schritten bis zur Mittelstufe 2 gemäß VDM - Lehrplan, sowie Techniken der Liedbegleitung und der akustischen Gitarre des Folk - Genres.
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Folk Bands: An der Musikschule der Bundesstadt Bonn unterrichtete ich 1981 bis 2002 die Gruppe "Cherry Alley", von ca. 1985 bis 2004 "Rolling Wave" (jetzt als "Ryan's Airs" unabhängig arbeitend), 2002 - 2007 "Keen On Tunes", eine Gruppe für Irish - Session - Einsteiger. Die Teenie - Irish Folk Band "Die Erkelteten", die jüngste Gruppe dieser Art in Deutschand mit stilecht gespielter Traditioneller irischer Musik: Uilleann Pipes, Harfe, Flute, Fiddle, Whistle, Bodhrán, Gitarre, Gesang ... hat sich im August 07 ausbildungsbedingt aufgelöst und geht z. T in "Keen On Tunes" auf, die orchesterartig anwächst und tatsächlich so etwas wie ein keltisches Orchester wird mit Namen "Keen and Celtic". Daneben entsteht eine neue, ausgesprochene Kinder - Folkband: "Young Folks", mit gleichartiger Instrumentation und in gemischtem Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Unterricht auf Irish Fiddle, Tin Whistle, Flute und Banjo ( auch 5 - string - Banjo im Old - Time - Stil) im Programm der Musikschule der Bundesstadt / Beethovenstadt Bonn: Informationen : uwe.gaeb@bonn.de. Alle genaueren Informationen über die Musikschule der Bundesstadt / Beethovenstadt Bonn und die dortigen Unterrichtsmodalitäten / Gebühren etc. unter www.bonn.de, Rubrik Familie und Soziales. |